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Kiboko

Island

Eisländ - die Eins im Winter

Island Tag 1-1: Reykjavík

Morgens um halb elf beginnt ein trüber Tag in Reykjavík. In der Seefahrtschule gegenüber brennt schon Licht. Es ist regnerisch. So richtig hell wird es heute nicht werden.

Während der Dämmerung sind bei einem mehrstöckigen Gebäude alle Fenster hell erleuchtet. Ein viereckiger Turm mit langer Turmspitze lockert die Fassade auf. Die beleuchtete Turmuhr zeigt 10:30 Uhr.
Bild 7: Morgendämmerung um halb elf

Im Jahr 2016 sind die Aus­wirkungen der schweren Finanz­krise noch zu spüren. Einige Schau­fenster­puppen haben auch im strengen Winter nix an­zuziehen.

Ein einem Schaufenster stehen drei Schaufensterpuppe. Die linke Schaufensterpuppe trägt ein weiße Bluse, schwarze Jacke und schwarze Hose. Die rechten beiden Schaufensterpuppen sind nackt.
Bild 8: Sparzwang in der Finanzkrise. Heißblütige Schaufensterpuppen bleiben nackt.

Hallgrímmskirkja

Es regnet schon wieder oder immer noch. Kiboko schlendert etwas de­motiviert durch die Stadt. Auf der Skólavarða-Höhe steht eine große Kirche. Es ist die Hallgrímms­kirkja. Namens­geber ist der Isländische Dichter Hallgrímmur Pétursson (1614-1674). Ein hoher beton­grauer Kirch­turm ragt in den grauen Himmel.

Hochkantaufnahme einer hellgrauen Kirche durch eine Allee laubloser Bäume.
Bild 9: Hallgrímmskirkja von hinten

Der Staatsarchitekt Guðjón Samúelsson erhielt 1937 den Auf­trag die Kirche zu planen. Die Architek­tur sollte die isländische Natur­land­schaft ein­beziehen. Die Stehlen am Kirchturm stellen Basaltsäulen dar. 1947 wurde mit dem Bau be­gonnen. 1986 wurde die Kirche geweiht.

Hochkantaufnahme eines Kirchturms aus Beton. An den Turmseiten ist jeweils eine Reihe größerwerdender Säulen aus Beton
Bild 10: Hallgrímmskirkja von vorn

Altar

Innen ist die Kirche eher schlicht und soll die karge Weite Islands sym­bolisieren.

Der Altarraum ist dunkel. Der schlichte Altar ist hell erleuchtet. Dahinter sind 7 langgestreckte Fenster mit Klarglas.
Bild 11: Altarraum der Hallgrímmskirkja
Auf einem schlichten Altar stehen ein Kreuz, zwei Vasen mit weißen Blumen, sowie vier hohe Kerzenständer mit weißen Kerzen.
Bild 12: Altar der Hallgrímmskirkja

Die Fenster sollen später durch bunte Blei­glas­fenster ge­tauscht werden. Ein Motiv aus einem der ersten Fenster.

Motiv aus einem bunten Glasfenster zeigt Maria und Jesus.
Bild 13: Maria und Jesus im Glasfenster

Moderne Gläubige haben dank WLAN einen direkten Draht zu Gott.

Eine junge frau sitzt auf einer Kirchbank und hat ihr Smartphone in den Händen. Das helle Gesicht wird vom Smartphone angestrahlt.
Bild 14: Erleuchtung mit dem Smartphone

Orgel

Die Orgel stammt vom Orgel­bauer Klais aus Bonn.

Eine schlichte, weiß gestrichene Kirche von Innen. Über dem Eingang ist eine große Orgel.
Bild 15: Innenansicht der Hallgrímmskirkja
Eine Kirchenorgel geht über mehrere Etagen. Ein Mann steht unten in der Orgel.
Bild 16: Orgel der Hallgrímmskirkja. Der Mensch ist der Maßstab.

In der Kirche finden regelmäßig Orgel­konzerte statt. Der nette Organist bringt der Orgel die Flöten­töne bei und lässt die Pfeifen tanzen.

Ein Mann sitzt vor vier Reihen Tasten und einem angestrahlten Notenbuch.
Bild 17: Organist beim Training