Foto-
Kiboko

Island

Eisländ - die Eins im Winter

Island Tag 2-1: Akranes - Hraunfossar

Am zweiten Reisetag startet Kiboko am frühen Morgen. Es ist noch dunkel. Kiboko verlässt die Reykjavík auf der National­straße Eins nach Norden. Plötz­lich ist die Straße grell beleuchtet. Kiboko fährt in einem langen Tunnel unter dem Hval­fjörður (Walfjord) durch. Dann biegt Kiboko links ab und ist am Aus­gang des Fjordes in Akranes.

Akranes

Der Ort scheint noch tief und fest zu schlafen. Es ist immer noch dunkel. Dabei zeigt die Uhr schon 09:15. Die Kirche mit dem be­leuchteten Kreutz ist Kiboko ein Bild wert.

An einer nächtlichen Straßenkreuzung steht eine weiße Kirche mit einem spitzen Turm über der Eingangstür.
					Auf der Turmspitze ist ein weißes, beleuchtetes Kreutz
Bild 41: Kirche in Akranes

Dann stattet Kiboko dem Leucht­turm einen Besuch ab. Eine lange Be­lichtungs­zeit macht den ersten blauen Schimmer am Himmel sicht­bar. Bis zum Tages­anbruch wird es noch etwas dauern.

Die Silhouette eines Leuchtturms steht vor einem dunkelblauen Himmel in der Morgendämmerung.
					Das Licht im Leuchtturm ist sichtbar.
Bild 42: Leuchtturm in Akranes

In Akranes ist einer der größten Fischerei­häfen in Island. Die NS14 Lundey wird gerade be­tankt und träumt von der nächsten großen Fahrt.

Ein großer blauer Fischtrawler mit weißen Aufbauten ankert im nächtlich beleuchteten Hafen.
					In der frühen Morgendämmerung hat der Himmel einen Blauschimmer.
Bild 43: NS14 Lundey im Hafen von Akranes

Reykholt

Der Himmel weint. Kiboko will dem Regen ent­fliehen und fährt weiter Richtung Nord­westen. Dann macht Kiboko einen Ab­stecher in das Lndes­innere. Um 11 Uhr ist es heller geworden. Der Isländer nennt das Tag. Bei Reykholt steht an der Straße eine moderne Kirche aus dem Jahr 1997. Sie spiegelt sich auf dem regen­nassen Park­platz.

Hochformataufnahme einer modernen Kirche mit separatem, viereckigen Kirchturm aus Beton.
					Kirche und Turm spiegeln sich auf dem regennassen Parkplatz.
Bild 44: Kirche in Reykholt

Hraunfossar

Der Reiseführer preist einen wunder­schönen Wasser­fall Hraun­fossar an. Er soll in lieb­lichen Wald­gebieten liegen. Aus einer po­rösen Lava­schicht dringt das Wasser her­vor. In breiten Kaskaden fällt das Wasser in den Fluss Hvítá.

Blick in ein Tal mit einem Fluss, der vom Betrachter wegfließst.
					Von der rechten Seite kommt Wasser aus dem Felsen und fließt über Steinstufen in den Fluss.
					Eingerahmt wir der Fluss durch ein paar laublose Büsche.
Bild 45: Das Wasser kommt aus einer Lavaschicht

Kiboko ist hier alleine. Es gibt keine weiteren Touristen. Ein Wegenetz führt zu kleinen Aussichts­punkten und Platt­formen. Von dort hat Kiboko einen schönen Blick auf die gegen­über­liegenden Wasser­fälle. Die Wege sind duchr Seile ab­gegrenzt.

Der fest­getretene, unebene Schnee ist bei Regen­wetter extrem glatt. Kiboko rutsch, schlittert, verliert die Kontrolle und landet mehr­fach auf dem Nilpferd­hintern. Abschnitt­weise zieht sich Kiboko am Seil ent­lang. Auf kurzen Passagen geht es nur auf allen Vieren weiter. Wie gut, dass Kiboko dabei nicht beo­bachtet wird. Das Er­reichen der Aussichts­punkte ist müh­sam. Im Kontrast dazu findet Kiboko, dass die Reali­tät mit der Be­schreibung im Reise­führer nicht mit­halten kann.

Viele kleine Wasserfälle liegen nebeneinander.
					Das Wasser fällt über eine oder mehrere Felsstufen in den Fluss.
Bild 46: Das Wasser fällt breit gefächert über Kaskaden
Mehrere kleine Wasserfälle wurde mit einer längeren Belichtungszeit fotografiert.
					Das Wasser ist unscharf und scheint zu fließen.
Bild 47: Mit langer Belichtungszeit

Unter einer kleinen Brücke rauscht die Hvítá durch.

Blick und von einer Brücke in eine enge Schlucht.
					Zwischen dunklen Felsen läuft schäumend ein Fluss durch.
Bild 48: Bloß nicht reinfallen ...

Die lieblichen Wälder sind Busch­birken, die um diese Jahres­zeit wenig lieblich wirken.

Zwei Bäche fließen in einen Fluss.
					An den Bächen stehen blätterlose kleine Bäume.
					Dazwischen sind dunkle Felsen.
Bild 49: Birkenwälder am Fluss