Foto-
Kiboko

Island

Eisländ - die Eins im Winter

Island Tag 8-1: Höfn

Im ersten Morgengrauen macht sich Kiboko auf die Socken und sattelt die Pferde.

Das Bild zeigt ein einstöckiges Gebäude im Schnee.
					Davor ist ein Schild mit der Aufschrift Apotek Guesthouse.
Bild 253: Die Herberge der letzten Nacht

Höfn í Hornafirðí

Am Morgen dreht Kiboko noch eine Runde durch den kleinen Ort. Der liegt auf einer Halb­insel. Viel zu sehen gibt es hier nicht. Höfn be­deutet nicht Hof sondern Hafen. Die Strasse endet im Hafen. Zwei große Fischer­boote werden mit schweren Ketten an die Flucht auf das weite Meer ge­hindert.

Das Bild zeigt einen großen Fischtrawler mit duneklbauem Rumpf und weißen Aufbauten.
					Das Schiff liegt in einem Hafenbecke vor schneebedeckten Bergen.
Bild 254: SF-200 Jóna Edvalds
Das Bild zeigt einen modernen Fischtrawler von schräg vorn.
					Das Schiff hat einen dunkelblauen Rumpf und weiße Aufbauten.
					Es ankert am Kai. Im Hintergrund sind moderne, niedrige Lagergebäude.
					Im Hinterrund ist eine verschneite Bergkette.
Bild 255: SF-250 Asgrimur Halldorsson

Diesen kleinen Fischkutter hat man sogar auf das Land ver­bannt. Als Museums­schiff sitzt die Akurey auf dem Trockenen. Mit dem Schiff wurden Hummer (Nor­wegischer Hummer - Kaiser­granat) ge­fangen. Der lebt am Konti­nental­schelf des Nord­atlantiks und ist eine Spe­ziali­tät von Höfn.

Das Bild zeigt ein altes Fischfangschiff aus Holz.
					Das Schiff hat einen braunen Rumpf und weiße Aufbauten.
					Es steht neben einem Hafenbecken auf verschneiten Boden.
					Eine kleine Holztreppe führt auf das Schiff.
Bild 256: Museumsschiff SF-52 Akurey

Auf der Ringstraße

Kiboko fährt auf schneeglatter Straße entlang der Süd­küste nach Westen. Der starke Wind treibt den Schnee über die Straße. Tages­ziel ist Vík im Mýrdal. Das sind rund 250km. Das hört sich nicht viel an. Aber auf einer kurven­reichen, ver­eisten Straße be­deutet das fünf Stunden reine Fahr­zeit. Bei sieben Stunden Tagesl­icht - im Süden gibt es eine Stunde mehr - blei­ben nur zwei Stunden für andere Aktivitäten.

Die ersten Kilometer des Tages führen nach Norden. Die große Bucht Horna­fjör&eeth; muss noch um­rundet werden. In großer Ent­fernung grüßt der erste Gletscher. Der Hoffels­jökull wird vom rieseigen Vatna­jökull ge­speist.

Das Bild zeigt eine verschneite Teerstraße, die geradlinig in das Bild führt.
					Die Straße führt auf einen schneebedeckten Berg zu.
					Drumherum sind verschneite Gras und Schotterflächen.
					Am linken Bildrand ist im Hintergrund eine Gletscherzunge aus hellblauem Eis.
Bild 257: Der Gletscher grüßt die Ringstraße.

Hinter einen ebenen Küsten­streifen ragen bis zu 1000m hohe Berge in den Himmel. Frau Holle hat in den letzten Tage Berg und Tal mit Schnee ver­ziert.

Das Bild zeigt eine verschneite Landschaft mit einer Bergkette.
					Im Vordergrund ist eine verschneite Wiese mit einzelnen trockenen Grasbüscheln.
Bild 258: Winterwiese
Das Bild zeigt eine verschneite Schwemmsandebene.
					Dahinter ist eine Bergkette.
Bild 259: Schwemmsandebene

Nesjar

Die Schwemmsandebenen der Küs­ten­streifen kön­nen durch Gletscher­flüsse ohne große Vor­warn­zeit über­schwemmt werden. Ort­schaften und einzelne Höfe wurden daher im Schutz der Berge in sicherer Lage er­richtet. Die Häuser sind so weit vom Berg weg, dass keine Erd­rutsche die Häuser be­schädigen können. Aber sie liegen so hoch, dass Hoch­wasser sie nicht er­reichen kann. Große Bäume um den Häusern bieten etwas Schutz vor starkem Wind.

Das Bild zeigt einen verschneiten Berg.
					Am Fuß des Berges sind mehrere Häuser und Gehöfte.
					Um den Häuseren stehen Bäume.
Bild 260: Häuser im Schutz eines Berges
Das Bild zeigt einen Bauernhof auf einen Bergsattel.
					Im Hintergrund sind zwei Berge mit einem Taleinschnitt dazwischen.
					Im Vordergrund ist eine eingezäunte, verschneite Weidefläche
Bild 261: Bauernhof bei Nesjar