Foto-
Kiboko

Madagaskar

Auf den Spuren der Lemuren

Madagaskar Tag 8-1: Fianarantsoa

Ein neuer sonniger Tag beginnt in Madagaskar. Heute geht die Reise weiter nach Süden. Ein paar Attraktionen liegen auf dem Weg. Die nimmt Kiboko auch gleich mit.

Altstadt

Die Morgensonne strahlt die Alt­stadt von Fiana­rantsoa an. Fiana­rantsoa bedeutet: Wo man das Gute lernt. Gutes lernte man damals im Kloster. Fianar­antsoa war das reli­giöse Zen­trum von Mada­gaskar. Mehrere Kirchen drängeln sich in der Alt­stadt um die besten Plätze. Von der Hotel­terrasse hat Kiboko einen ersten Ein­druck.

Das Bild zeigt einen bebauten Berghang in der Morgensonne. Auf dem Grat stehen drei Kirchen.
Bild 355: Die Altstadt ist auf dem Bergrücken

Eric kurvt mit Kiboko in die Alt­stadt. Es soll eines der hundert am meisten ge­fährdeten Kultur­stätten der Welt sein. Kiboko be­waffnet sich mit seinen Kameras und zieht um die Häuser. Schmale Gassen ver­binden die Plätze.

Das Bild zeigt eine gepflasterte Gasse mit gemauerten Awasserkanälen auf beiden Seiten. Ein- und zweistöckige Häuser mit Veranden und Balkonen bereichern das Stadtbild.
Bild 356: Durch diese hohle Gasse geht Kiboko

Kirchen

Auf dem Bergrücken sind sorg­fältig mehrere Kirche auf­gestellt. Kiboko be­trachtet sie nur von außen. Be­sonders prächtig ist die katholische Cathédrale da Saint-Nom de Jésus. Sie wurde 1890 ferti­ggestellt.

Das Bild zeigt das Portal einer aus Ziegelstein gemauerten Kirche mit zwei Türmen hinter einem geöffneten grünen Gittertor.Davor sitzen Kinder und ein junger Mann lehnt an einer Mauer.
Bild 357: Cathédrale da Saint-Nom de Jésus

Die älteste Kirche ist die Antranobiriky von 1859. Die Kirche ver­steckt sich hinter einem be­grünten Por­tal.

Das Bild zeigt eine hellbraune Kirche mit einem hohen viereckigen Turm. Der Weg zur Kirche führt durch ein mit Rankpflanzen überwucherten Tor mit Spitzbogen.
Bild 358: Antranobiriky

Die nächste Kirche ist von mehreren kleineren Ge­bäuden um­geben. Die Kirche hört auf den Namen Fahazavana.

Das Bild zeigt weiße Kirche mit seitlichem viereckigen Turm. Die Fensterrahmen und Verzierrungen sind rot lackiert. Daneben stehen zwei kleinere hellbraune Häuser mit Spitzdach.
Bild 359: Fahazavana

Die Dreifaltigkeits­kirche Ma­somba­hoaka ist die vierte große Kirche. Sie hat es nicht mehr auf die Spei­cher­karte ge­schafft. Kiboko fin­det den Bahn­hof spannender als Kirchen.

Auf zum Markt

Während Kiboko auf dem Weg zum Bahn­hof ist, sind die Be­wohner und Be­sucher aus dem Um­land auch schon auf den Beinen. Alle streben sie zum Marktplatz. Heute ist Markt­tag in Fianar­antsoa.

Das Bild zeigt zwei Frauen die an einer Straße bergablaufen. Sie laufen an einem rosaroten Steinhaus mit hohen roten Holztüren vorbei und tragen Tüten und Körbe mit Gemüse auf dem Kopf.
Bild 360: Auf dem Weg zum Markt

Glücklich ist, wer seine Lasten nicht tragen muss. Ein eigenes Fahrzeug vom Typ Baramba trans­portiert die Waren und den halben Markt­stand. Mit Schwung und Speed saust die Fuhre zum Markt­platz. Zu­mindest so lange es berg­ab geht. Berg­auf müssen die Seifen­kisten mühsam ge­schoben werden.

Das Bild zeigt eine blaue, flache Seifenkiste mit Vollgummireifen. Ein Mann steuert das Gefährt mit einem waagerecht angeordneten Lenkrad. Auf der Ladefläche ist eine Frau, ein prallgefüllter Sack und zwei zusammengezimmerte Holzhocker.
Bild 361: Bahn frei - Kartoffelbrei!

Wer ein besonderes Schwein hat, der braucht seine Ware nicht zum Markt­platz zu tragen. Sie läuft von alleine. Es reichen ein paar Korrekturen mit dem Stöckchen.

Das Bild zeigt einen jungen Mann mit hellgrüner Hose, weißer Jacke und roter Mütze der mit einem Stöcken ein rosa Hausschwein dirigiert.
Bild 362: Gassi gehen ohne Leine

Mit fünf Schweinchen kann der Weg müh­sam werden.

Das Bild zeigt zwei Männer die am Straßenrand 4 rosane und ein rosa-schwarz geflecktes Schwein entlangtreiben.
Bild 363: Schweinearbeit