Foto-
Kiboko

Norwegen

Weißes Pulver & Grüne Lichter

Tag 6-3: Ramfjordnes - Grøtfjord

Auf dem Rückweg nach Tromø kommen wir wieder am Ramfjord vorbei. Eine Lichtstimmung nötigt uns zum Anhalten.

Ramfjordnes

Während die Sonne am Äquator schwupp­di­wupp hinter dem Hori­zont ver­schwindet, geht das im Februar nörd­lich vom Polar­kreis sehr viel lang­samer. Genau im V-Aus­schnitt zwischen zwei Bergen blitzt die Sonne gegen 15:45 noch ein­mal kurz her­vor. Annette, Thorsten und ich halten in Ramf­jordnes. Das ist die Nord­seite am Ein­gang des Ram­fjorden. Jetzt strahlt die Sonne die Berge von hinten an.

Das Bild zeigt ein braunes Holzhaus am verschneiten Ufer eines Meeresarmes. Im Hintergrund sind schneebedeckte Berge. Zwischen zwei Bergen in einem V-förmigen Einschnitt schaut ein kleiner Ausschnitt der untergehenden Sonne heraus. Darüber ist der Himmel gelb und dann orange. V-Förmige Sonnenstrahlen führen in den dunkelgrauen Wolkenhimmel.
Bild 170: Ramfjordnes bei Sonnenuntergang

Wir gehen noch an den Strand und lassen uns vom Licht ver­zaubern.

Das Bild zeigt denselben Sonnenuntergang mit einen steinigen Strand als Vordergrund. Das orange Licht der Sonne spiegelt sich in den dunklen Wellen des Meeresarms.
Bild 171: Berge mit Hintergrundbeleuchtung
Das Bild zeigt einen Teil einer braunen Holzhütte am rechten Bildrand am steinigen Strand. Links ist ein Meeresarm mit dunkeltürkisenem Wasser. Im Hintergrund ist eine schneebedeckte Bergkette, die von orangenen Sonnenlicht angestrahlt wird. Darüber breitet sich ein dunkelgrauer, bewölkter Himmel aus.
Bild 172: Am Balsfjorden bei Ramfjordnes

Zum Abendessen fahren wir jetzt ohne wei­teren Halt nach Tromsø. Die Wetter­vorher­sage für die Nacht droht mit dichten Wolken und Regen. Die Sonnen­aktivität ist schwach. Es sind keine guten Be­dingungen um Grüne Lichter am Himmel zu suchen. Auf den vor­gelagerten Inseln könnte es ein paar Wolken­lücken ge­ben.

Kattfjordeidet

Nach dem Abendessen fahren wir auf die Insel Kvaløya. Die Straße 862 nach Sommerøy führt über einen Pass, den Katt­fjord­eidet. Hier oben gibt es keine Häuser und keine künstliche Be­leuchtung. Aber die dichten Wolken re­flektieren das Licht von Tromsø. Der Wind peitscht die Wolken über den Himmel. In kurzen Wolken­lücken ist der Himmel zu sehen. Hier oben ist es sehr un­gemütlich. Der Wind rüttelt am Stativ. Wir wollen noch eine andere Stelle ver­suchen.

Das Bild zeigt eine Nachtaufnahme eines verschneiten Passes unter einem Bewölkten Himmel. Zerzauste Wolken in dunkelgrau bis weiß ziehen am Himmel. Am rechten Bildrand sind die Wolken von unten orange angestrahlt. Am Horizont ist eine Wolkenlücke durch die der dunkelblaue Nachthimmel durchscheint.
Bild 173: Sturmumtoster Kattjordeidet

Grøtfjord

Bei Grøtfjord wagen wir einen wei­teren Ver­such. Zwi­schen dem Ort Grøt­fjord und dem Ein­gang des gleich­namigen Fjordes stehen wir an der Straße. Die Straße führt ihr etwas höher am Fjord ent­lang. Wir schauen nach Westen über den Grøt­fjord nach As­heim. Auch hier jagen dicke graue Wolken über den Himmel. In einer Wolken­lücke am rechten Bild­rand ist ein grüner Schimmer. Die Lichter­show fin­det über den Wolken statt. Die Wal­küren reiten im Schutz von Pulver­dampf über den Himmel und suchen noch nach den tapferen Helden für Odins Tafel.

Das Bild zeigt eine Nachtaufnahme von schneebedeckten Bergen hinter einem Meeresarm. Im Zentrum sind ein paar Straßenlaternen. Über den Bergen sind grauen, zerrissene Wolken. Am rechten Bildrand ist eine Wolkenlücke über dem Meer durch die grünliches Licht scheint.
Bild 174: Ein zaghaftes Polarlicht versteckt sich hinter den Wolken

Beim Blick nach Nord­westen über den Vengsøy­fjorden zur Insel Vengs­øya tauchen immer mal wieder schwache Polar­lichter zwischen den Wolken auf.

Das Bild zeigt schneebedeckte Berge hinter einer weiten, dunklen Meeresfläche. Graue Wolken ziehen über dem Himmel. Durch die Wolkenlücke ist ein schwaches, senkrechtes grünes Band am Himmel.
Bild 175: Schwaches Polarlicht hinter Wolken

Heute ist leider kein guter Tag für die Polar­licht­foto­grafie. Kiboko ist durch­gekühlt. Wir ziehen uns ins Hotel zu­rück und lassen die Ele­mente weiter­toben.