Foto-
Kiboko

Tansania

Ruaha, Katavi & Selous

Tansania, Tag 8-3: Sonnenfinsternis im Katavi - Teil 1

Schon lange hat Kiboko den Wunsch die Nationalparks im Süden von Tansania zu besuchen.

Am 01.09.2016 verläuft eine ring­förmige Sonnen­finster­nis vom At­lantik quer über Afrika und Madagaskar bis in den Indischen Ozean. Die Zentral­linie streift den süd­lichen Rand des Katavi National­parks. Das ist der dritt­größte National­park in Tansania und liegt sehr ab­gelegen im Süd­westen des Landes. Er wird nur von wenigen hundert Touristen im Jahr besucht. Die Wahr­scheinlich­keit für klaren Himmel beträgt 82%.

Die Verlockung ist ein­fach zu groß. Kiboko kann nicht wider­stehen. Kiboko fährt mit seinem Kumpel Axel mal wieder nach Afrika.

Nach einer morgendlichen Pirsch­fahrt verlassen wir den National­park, Die einzige Straße, die im Park die Zentral­linie der Sonnen­finster­nis kreuzt, führt durch Miombo-Wald. Aus­steigen im Park ist ver­boten. An un­über­sichtlicher Stelle ist es auch nicht empfehlens­wert. Kiboko möchte nicht als Leoparden­futter enden. An einer zweiten Straße kreuzt die Zentral­linie etwas außer­halb des Parks. Das ist der ideale Punkt, das Foto­geraffel auf­zubauen. Die Kamera schaut schon mit Schutz­filter in die Sonne. Die Sonnen­finsternis hat bereits be­gonnen. Mit dem Weit­winkel ers­cheint die Sonne noch ganz.

Kamera bei Sonnefinsternis
Bild 1: Kamera bei Sonnefinsternis

Der Mond schiebt sich von "links-oben" vor die Sonne. So sieht es nach rund einer halben Stunde nach dem Beginn aus.

Sonnenfinsternis im Katavi
Bild 2: Sonnenfinsternis im Katavi

Sehr deutlich sind Sonnenflecken zu erkennen.

Sonnenfinsternis im Katavi
Bild 3: Sonnenflecken bei Sonnenfinsternis im Katavi

Etwa 20 Minuten vor dem Höhe­punkt ist die Sonne nur noch eine schmale Sichel.

Sonnenfinsternis im Katavi
Bild 4: 20 Minuten vor der Sonnenfinsternis