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Kiboko

Gabun

Zweimal Gabun - das erste und das letzte Mal

Gabun, Tag 6-1: Lopé

Pirschfahrt um 6 Uhr? Der Hotel­manager schaut uns an, als hätten wir eine Reise zum Mars an­gefragt. Für morgen Vor­mittag ist keine Pirsch­fahrt ge­bucht! Nach einiger Dis­kussion können wir ihn dazu über­reden für uns eine Pirschf­ahrt in die Savanne zu organi­sieren. Um 07:30 Uhr soll die Pirsch­fahrt starten.

Pirschfahrt

Nach einer kurzen Nacht stehen wir pünkt­lich um 07:30 bereit. Im Hotel gibt es um diese Uhrzeit kein Auto, keinen Guide und auch keinen Manager. Um 07:45 kommt ein Safari Auto. Wir sitzen auf und es geht los.

Blick vom Hotel Lopé in Richtung National­park. Tatsächlich gibt es hier Berge und Savanne mit Regenwal­dinseln.

Das Bild zeigt eine große Wiese dahinter sind Waldinseln und mehrere waldlose Berge.
Bild 217: Blick zum Lopé Nationalpark

Schon auf dem Zufahrtsweg zur Lodge sehen wir den ersten Vogel. Es ist ein Elster­toko (African Pied Hornbill)

Das Bild zeigt einen großen schwarzen Vogel mit weißem Bauch und mit einen beigen, langen, dicken und leicht gebogenen Schnabel.
Bild 218: Elstertoko (African Pied Hornbill)

Wir machen eine "Stadtrundfahrt" durch Lopé und sammeln einen Guide für den National­park auf. Ab jetzt schnattern Fahrer und Guide laut­stark und ununter­brochen in einer un­verständlichen Sprache.

Wir überqueren die Hauptstraße. Hier wird vor 40 Wald­elefanten ge­warnt.

Das Bild zeigt zwei Schilder an einem Mast. Das obere dreieckige weiße Schild mit rotem Rand zeigt einen Elefanten. Das untere runde Schild mit rotem Ring zeigt eine schwarze 40. Der unscharfe Hintergrund zeigt Savanne mit einzelnen Bäumen.
Bild 219: Vorsicht 40 Waldelefanten

Wir fahren zum Gate des National­parks. Das Gate ist ge­schlossen. Der Guide hupt vor einer Hütte. Nach einer kleinen Ewig­keit kommt eine dicke Frau mit einem noch dickeren Buch. Hier werden wir registriert. Kiboko entdeckt während der ent­deckt eine Maid­schwalbe (Lesser Striped Swallow) auf einer Strom­leitung.

Das Bild zeigt einen weißen Vogel mit braunem Kopf auf einer Stromleitung sitzen. Baum Bauch hat der Vogel schwarze Streifen und Flecken.
Bild 220: Maidschwalbe (Lesser Striped Swallow)

Im Lopé Nationalpark

Inzwischen ist es 08:30! Hurra wir sind im Lopè National­park. Wir fahren die große Runde durch den Park. Unser Guides sind so intensiv mit Schnattern be­schäftig, dass sie nicht nach Tieren Aus­schau halten. Wir sehen auch Keine. In einer Regen­wald­insel machen wir eine kleine Pause.

Das Bild zeigt einen offenen khakifarbenen Geländewagen mit Sonnendach auf einer Sandfläche neben einem Feldweg stehen. Der Feldweg kommt aus dem Regenwald. Links geht der Wald in die Savanne über.
Bild 221: Pause am Wald

Irgendwann zeigen unsere Guides in die Savanne. Dort hinten ist ein Wald­büffel. Kiboko sieht keinen Büffel. Axel sieht auch keinen Büffel. Nach intensiver Suche mit dem Tele­objektiv er­kennen wir in mehreren hundert Metern Ent­fernung an einem Schlamm­tümpel einen grauen Stein aus dem Gras heraus­schauen. Mit maxi­maler Brenn­weite und 400% Ver­größerung auf dem Dis­play, wird der Stein aus ein paar dunkeln Pixeln tatsächlich zum Waldbüffel. Trotz Luft­flimmern und der extremen Ent­fernung drücken wir immer wieder auf den Aus­löser. Das erste Säuge­tier der Pirsch­fahrt! Es sollte auch das letzte sein. Die Bilder sind alle so grottig. Kiboko hat nicht einmal versucht sie nach­zubearbeiten. Das einzige Bild, dass Kiboko von der Pirschfahrt aus dem National­park bearbeitet hat, ist das obige Auto­bild. Total ent­täuscht fahren wir in die Lodge zurück.

Mittagspause!