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Kiboko

Jordanien

Alte Steine am Toten Meer

Jordanien Tag 1-2: Amman Zitadelle

Nicht weit von den Resten des Herkules­tempels befinden sich die Reste einer byzan­tinischen Kirche.

Byzantinische Kirche

Das Römische Reich wurde christ­lich. Der Halb­gott Herkules hatte aus­gedient. Neben den Tempel wurde eine byzan­tinische Kirche ge­baut. Ein Teil der Säulen des Herkules­tempels wurde wieder­verwendet. Sie dienten als Ab­stützungen der drei­schiffigen Kirche. Die Kirche wurde im 5. oder 6. Jahrhundert er­richtet. Heute ist sich genauso kaputt, wie der Tempel.

Säulen in einer Kirchenruine
Bild 13: Die Reste der Byzantinischen Kirche. Im Hintergrund ist der Herkulestempel

Die Byzantinische Kirche aus einer anderen Per­spektive. Ein paar Bögen der Grund­mauern wurden wieder res­tauriert. Einen dieser Bögen hat Kiboko als Bild­rahmen gewählt.

Bogen mit Kirchenruine
Bild 14: Die Reste der Byzantinischen Kirche durch einen Bogen fotografiert

Jordanien hat eine Fahne

Auf der anderen Seite des Jebel Qala steht eine riesige Fahne im Häuser­meer. Die Fahne ist 60m lang und 20m hoch. Der Fahnen­mast hat 106m Länge. Alle vier Wochen muss die Fahne ersetzt werden, da der Stoff den Wind­kräften nicht auf Dauer stand­hält. Leider bläst heute nur ein laues Lüftchen. Der schlaffe Wind schafft es nicht die Fahne zu ent­falten.

Jordanische Fahne im Häusermeer
Bild 15: Der größte Fahnenmast Jordaniens

Das Häusermeer setzt sich aus einzelnen würfel­förmigen Häuschen zu­sammen. Viele Häuser haben eine Bau­stelle auf dem Dach. Sobald der Jordanier etwas Geld übrig hat, wird auf­gestockt. In Jordanien wird viel ge­baut. Es ist das sicherste Land in der Region. Auch viele Iraker und Syrer bringen ihre Er­sparnisse in Sicher­heit und bauen in Jordanien.

Würfelhäuser
Bild 15: Würfelhäuser mit Aufstockoption

Omayaden Palast

Das christliche Byzanz hat Jordanien an die muslimischen Omayaden ver­loren. Die Omyaden haben ab dem Jahr 720 auf dem Zitadellen­hügel eine Moschee und einen Palast er­richtet. Das große Erd­beben im Jahr 742 hat alle Steine um­geworfen. Von der Moschee gibt es nur noch eine Grund­platte zu sehen. Der Qasr (Burg, Schloss) wurde 1998 auf den Grund­mauern wieder er­richtet. Ob es die Rund­kuppel früher gab, ist nicht über­liefert. Im Hinter­grund stehen die Büro­türme des modernen Amman.

Schloss
Bild 16: Qasr des Omayaden Palasts mit Bürotürmen

Der Qasr hat einen ca. 10m x 10m großen Innen­bereich. Kiboko legt sich zum Er­staunen der anderen Touristen mit der Kamera auf dem Boden. Das Fischauge er­möglicht eine Rundum­ansicht.

Innenansicht des Qasr
Bild 17: Innenansicht des Qasr vom Omayaden Palast