Foto-
Kiboko

Namibia

Wüste und wilde Tiere

Namibia Tag 11-1: Etoscha

Der erste Blick geht Richtung Unter­mieter. Der sitzt immer noch friedlich neben dem Licht­schalter. Er hat Kiboko diese Nach nicht auf­gefressen. An der Decke hängt noch ein weiterer Unter­mieter der gleichen Gattung. Ooops, jetzt wird es im Bungalow voll.

Start bei Sonnenaufgang

Heute haben wir wieder zwei Autos. Mathias wird uns wieder fahren. So­bald beim Sonnen­aufgang das Tor vom Okaukuejo geöffnet wird, sind wir wieder im National­park unter­wegs. Wir wollen zu einen Wasser­loch im Norden fahren, das von einen Löwen­rudel besetzt wurde. Die Fahrt soll schnell gehen. Des­halb sollen wir nicht bei jedem Zebra und jedem Spring­bock anhalten. Immer­hin haben wir Mathias als Fahrer, der hält dafür für jeden Vogel. Der Kori Bustard ist mit 70cm Höhe auch im hohen Gras leicht zu ent­decken.

Ein großer Vogel mit hammerförmigen Kopf, grauen Hals und braunen Rücken läuft durch hohes, trockenes Gras.
Bild 330: Der größte flugfähige Vogel stolziert durch das Gras

Am Wasserloch sind wir zu spät. Die Sonne steht bereits sehr hoch. Schöne Gegen­licht­aufnahmen sind nicht möglich. Aber auch ohne den Vogel­foto­stopp währen wir zu spät gewesen.

Punker

Wenig später sehen wir eine Gruppe Punker.

Ein größere Gruppe Zebras steht im Morgenlicht auf einer weiten Ebene aus trockenem Gras.
Bild 331: Zebras am Wasserloch

Alle mit wildem Irokesen­schnitt.

Ein zweiflügliges Gittertor mit Zebrastreifenmuster ist geschlossen. Dahinter ist ein Schotterweg.
Bild 332: Punker mit langer Mähne und Irokesenschnitt
Ein junges Zebra steht auf einer Wiese mit trockenem Gras. Ein großer Vogel schaut vor dem Zebra aus dem Gras heraus.
Bild 333: Ein kleiner Punker mit einem Crested Bustard

Die wollen uns nicht passieren lassen. Darauf­hin droht Kiboko mit seinen Mikado Kennt­nissen. Davon sind die Punker nicht sonder­lich be­eindruckt.

Eine Gruppe Zebras steht auf einer Wiese aus trockenem Gras. Ein Zebra hat ein geöffnetes Maul und zeigt die Zähne.
Bild 334: Der Anführer lacht Kiboko aus

Aber die Androhung, gleich eine CD von Hans Albers aufzulegen, zeigt Wirkung. Fluchtartig suchen die Punker das Weite.

Fang des Tages

Wenig später macht es ganz laut Pufffff! Ist jetzt ein Reifen ge­platzt? Nein, am Straßen­rand liegt eine regungs­lose Puff-Otter. Hein fängt das Vieh gleich ein. Stolz zeigt er uns seine Jagd­trophäe. Die Puff­otter ist etwas lädiert, aber noch ganz frisch! Das ist „the catch of the day“. Sollen wir sie mit­nehmen? Wir schmeckt Puffotter? Kann der Koch in Okaukuejo daraus einen richtigen Schlangen­fraß zaubern?

Ein Mann hält eine ca. 1,5m lange Schlange am Kopf.
Bild 335: Hein hat eine Puffotter aufgelesen