Foto-
Kiboko

Namibia

Wüste und wilde Tiere

Namibia Tag 5-1: Walvisbay Boottour

Nach einem leckeren Früh­stück fahren wir wieder zurück nach Walvis­bay. Kiboko macht heute eine Kreuz­fahrt. In der Bucht wollen wir Walvis foto­grafieren. Ei weiterer Höhe­punkt sind die Mola-Mola, ein flacher Tief­see­fisch der hier an die Ober­fläche kommt.

Empfangskomittee

Die Mola-Mola Bootstour ist ein Touristen­magnet. Ein Empfangs­komitee steht auch schon bereit. Eine Horde Pelikane und eine Horde Himbas. Die Pelikane wollen Fisch. Die penetrant bettelnden Himbas ver­langen Dollars.

Zwei Pelikane laufen über einem Parkplatz und lassen sich von Touristen fotografieren.
Bild 112: Das Emfpangskomitee begrüßt die ankommenden Touristen

JoJo

Die Fotogruppe rettet sich vor Pelikanen und Himbas auf das Boot. Das Traum­schiff hört auf den Namen „JoJo“. Das ist eine kleine Nuss­schale. Sie hat den Namen, weil es bei jeder Welle wie mit einem Jojo hoch und runter geht. Dabei dreht sich der Magen­inhalt im Kreis.

Ein kleines weißes Boot mit überdachtem Steuerstand und Doppelrumpf dreht im Hafen eine Kurve. Eine Gruppe Pelikane schwimmt danegen.
Bild 113: Die JoJo kommt. Die Pelikane haben ein konspiratives Treffen.

Ungeheuer

Die Skipperin begrüßt Kiboko mit dem Worten.

Heute ist meine erste Fahrt.

Für Kiboko ist es auch die erste Fahrt. Das fängt gut an! Leider müssen wir das Boot mit einer anderen Reise­gruppe teilen. Italiener! Die stehen ständig im Weg. Sie brauchen mit der Point & Schoot - Knipse mehr Platz als ein ge­standener Foto­graf mit einer Groß­format­kamera. Kaum haben wir ab­gelegt werden wir von einem See­ungeheuer heim­gesucht. Es taucht hinter dem Boot aus den Fluten auf.

Ein Seelöwe surft auf der Welle hinter dem Boot.
Bild 114: Das Seeungeheuer taucht hinter dem Boot auf

Splash

Kiboko sieht nur einen großen schwarzen Schatten über die Reling fliegen. Dann ist Kiboko nass!

Helles Spritzwasser vor dunklem Ozeanwasser.
Bild 115: Das Wasser kommt! Splash!

Ungeheuer an Bord

Kiboko wischt die Wasser­tropfen von Linse und Brille. Jetzt hat Kiboko wieder Durch­blick. Aber Kiboko glaubt seinen eigenen Augen nicht. Das Boot ist jetzt voll geworden. Mitten im Boot sitzt ein schwarzes Un­getüm. Es ist ein grimmig schauender Löwe! Genau­genommen ein See­löwe! Seit wann können die denn fliegen?

Ein Seelöwe sitzt auf einer Bank im Schiff. Rundherum stehen Touristen und fotografieren.
Bild 116: Ungeheuer an Bord

Geld oder Freiheit

Der Seelöwe erklärt uns:

Das Boot wird jetzt an die Skelett­küste entführt.

Er verlangt ein Löse­geld in Millionen­höhe. Kiboko schaut die Mit­reisenden an. Hat hier jemand Geld aus Simbabwe dabei? Nach intensiven Ver­handlungen unserer Skipperin gelingt es das Löse­geld in Naturalien – Fische – aus­zuzahlen. Nach einer Mega­ration Fisch gibt das Un­geheuer das Boot wieder frei.

Anschließend klatscht das Un­geheuer auch noch Bei­fall.

Porträt eines Seelöwen, der mit den Flossen klatscht.
Bild 117: Applaus, Applaus!
Seelöwe beim Rückenschwimmen.
Bild 118: Seelöwe beim Rückenschwimmen

Wieder hat das Ungeheuer ein paar blöde Touristen rein­gelegt. Es klatscht mit den Kopf auf die Wellen. Das Wasser spritzt. Vergnügt verschwindet es in den Weiten des Atlantiks.

Ein Seelöwe schwimmt durch eine Welle. Das Wasser spitzt.
Bild 119: Vergnügt verschwindet das Ungeheuer