Foto-
Kiboko

Benin

Voodoo Inside (3)

Benin 9-1: Quidah

Auf der Bootsfahrt in Ganvie hat Kiboko von der aufspritzenden Gischt Wasser­tropfen ins Gesicht und in den Mund be­kommen. Sofortiges Aus­spucken hat nicht gereicht. In der Nacht hat Kiboko die Sanitär­keramik einen Belastungs­test unter­zogen. Folglich ist Kiboko am 9. Reise­tag nicht ganz so gut drauf.

Python Tempel

Der heutige Ausflug geht nach Quidah. Die erste Sehens­würdig­keit ist der Voodoo Python Tempel.

Vor der weiß-blauen Tempelmauer steht ein Denkmal einer barbusigen Frau mit einer Python um die Schulter. Daneben ist eine Bank mit zwei Männern und einer Frau.
Bild 76: Denkmal vor dem Voodoo Python Tempel

Innerhalb des Tempels sind mehrere kugel­förmige Fetische und Opfer­stätten. Diese sind mit Mehl, Federn, Ei­gelb und Palm­wein ver­ziert. Sie ver­teilen ein ausgeprägt herbes Aroma.

Ein verwesender Haufen Federn, Eigelb und Mehl dekoriert einen Fetisch.
Bild 77: Opfergaben auf einem Fetisch

Schlangengrube

In der Mitte des Tempels ist ein kleines Haus. Für ein Übersichtsbild ist es hier zu eng. Der Raum ist extrem dunkel. Der Zentralbereich führen einige Stufen in eine Grube. Es stinkt bestialisch. Es ist die Schlangengrupe. Ungefähr 50 Pythons liegen zusammengerollt und ineinander verschlungene in der Grube.

Kiboko steigt in die Schlangen­grube. Kiboko legt sich sogar in der Grube auf dem Boden um eine bessere Perspektive zu be­kommen. Dank eines externen Blitz­gerätes kann Kiboko ent­fesselt blitzen. Durch die verschlungenen Schlangenkörper ist alles nur ein großes Durch­einander. Als Kiboko sich so langsam mit den Motiven anfreundet, drängelt die Reise­leiterin zum Auf­bruch. Der Hals von Kiboko ist jetzt so dick, dass da gleich mehrere Phytons herum­gewickelt werden können. Kiboko sind keine wirklich gutes Bild in der Schlangengrube gelungen.

Verschlungene Schlangenkörpüer auf einem Betonboden.
Bild 78: Chaos in der Schlangengrube
Porträt eines Pythons in der Schlangengrube.
Bild 79: Nur wenige Schlangenköpfe waren einzeln zu fotografieren.
Schwarze Schlangenhaut mit hellbraunen Mustern.
Bild 80: Python im Detail

Tageslicht

Zwei kleinere Pythons wurden aus der Grube geholt und den Touristen für Fotos um den Hals gehangen. Auch Kiboko hatte zwei Pythons um den Nil­pferd­hals. Hinter­her hat Kiboko im Reise­führer gelesen, dass davor gewarnt wird. Das ist sehr gefährlich. Viele der Schlangen haben Milben.

Ein kleiner Python schlängelt sich entlang der Hand eines Guides.
Bild 81: Possierliches Python
Ein Phyton schlängelt sich über eine Nikon Kamera, die einem Touristen am Hals hängt.
Bild 82: Pythons lieben Kamaras