Foto-
Kiboko

Madagaskar

Auf den Spuren der Lemuren

Madagaskar Tag 6-1: Ranomafana

Heute steht eine Wanderung in den Ranomafana National­park auf dem Pro­gramm. Der Park wurde 1991 ge­gründet nachdem hier der Gol­dene Bambus­lemur ent­deckt wurde. Es war eine kleine Sen­sation im Jahr 1986 Deutsche Forscher hier eine neue Art ent­deckt haben. Zum Schutz dieser neuen Art wurde der Ranomafana National­park ge­gründet.

Ranomafana Nationalpark

Um acht Uhr geht Kiboko mit einem lokalen Guide auf eine kleine Wanderung durch den National­park. Gleich hinter dem Eingang ist eine Brücke über einen kleinen Fluss. Es wird die einzige Land­schafts­aufnahme des Tages bleiben.

Das Bild zeigt einen kleinen Fluss. Felsen sind am Ufer und im Flussbett. An den Engstellen sind kleine Stromschnellen. Auf beiden Seiten stehen Regenwaldbäume.
Bild 287: Ein Fluss im Regenwald

Viele Bäume - wenige Tiere

Der Guide sieht kleine Tiere, an denen Kiboko unbemerkt vorbei­gewandert wäre. Trotzdem ist die Anzahl der Tier­sichtungen sehr über­sichtlich.

Das Bild zeigt  ein grünlich-braunes Chamäleon auf einem Ast in der Sonne liegen.
Bild 288: Das Chamäleon sonnt sich morgens auf einem Ast
Das Bild zeigt einen einen beigefarbenen Blattschwanzgecko der mit sich dem Kopf nach unten um einen Ast gewickelt hat.
Bild 289: Der Blattschwanzgecko imitiert trockenes Laub
Das Bild zeigt eine stachlige grünbraune Raupe auf einem grünen Blatt.
Bild 290: Eine stachlige Raupe
Das Bild zeigt eine beigefarbene Raupe mit langen Stacheln von der Seite.
Bild 291: Auch diese Raupe möchte gerne mal ein Schmetterling sein.

In einem hohlen Baumstumpf hat sich ein Wasser­becken ge­bildet. Es ist der Lebens­raum eines kleinen Frosches. Der Guide kennt den Wohn­ort. Mit einem Stock hilft er etwas nach, damit der Frosch seine Bade­anstalt für ein Foto ver­lässt. Der Guide hatte gehofft, damit Kiboko eine Freude zu machen. Kiboko wäre es lieber der Frosch würde nicht ge­stört.

Das Bild zeigt einen braunen Frosch an der Wand eines holen Baumstumpfes.
Bild 292: Frosch im Baumstumpf

Lemur

Mehrmals hat Kiboko im Ranomafana National­park Lemuren ge­sehen. Der Guide kannte die Stellen. Alle Le­muren haben ein Hals­band. Viel­leicht hatte der Guide auch einen Empfänger, denn er hat mich ziel­genau zu den Halb­affen ge­führt. Fotos sind wieder sehr schwer. Die Kon­traste im dunkeln Regen­wald gegen hellen Himmel über­fordern die Kamera. Ital­ienische Touriste­ngruppen haben laut­stark mit Guides und Über­setzern den Na­tional­park ge­stürmt. Damit haben sie erfolg­reich viele Lemuren ver­trieben. Es ist nur ein halb­wegs zeigens­wertes Bild von einem Lemur ent­standen. Auch dieser Lemur trägt ein schickes Hals­band.

Ein beigefarbener Lemur mit schwarzem Gesicht und braunorangen Augen sitzt auf einem Bambuasstab und schaut in die Kamera.
Bild 293: Lemur mit Halsband und roter "Affenmarke".

An einem Rastplatz mit Schutz­hütte gibt es eine kleine Pause. Dabei lässt sich eine Spinne foto­grafieren.

Das Bild zeigt Spinne mit schwarzen Kopf, braunem Hinterleib und dünnen schwarzen Beinen auf einen zerfranzten Netz.
Bild 294: Spinne an der Schutzhütte

Ein paar Taggeckos sonnen sich an der bunt ge­strichenen Struktur der Schutz­hütte. Bei den Hinter­grund­farben wirken die Bilder sehr künst­lich. Das war der National­park. Der Guide bringt Kiboko zurück zum Ein­gang. Die Aus­beute im Park ist sehr mager. Von den 12 Lemuren­arten hat Kiboko eine gesehen. Von den 168 Vogel­arten hat Kiboko keinen gesehen.

In einer höheren Lage soll es einen weiteren Rund­wander­weg geben. Dort ist der Wald lichter und Tier­sichtungen sind ein­facher. Onithologen besuchen eher diesen Teil vom Park.

Kiboko hat mit dem Guide noch eine Nacht­wanderung ver­einbart. Kiboko hofft auf die Sichtung eines nacht­aktiven Makis.