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Kiboko

Madagaskar

Auf den Spuren der Lemuren

Madagaskar Tag 9-1: Vallee Tsaranoro

Ein neuer Tag beginnt. Heute steht eine Wanderung in das Vallee Tsaranoro auf dem Programm.

Tsara Camp

Der Gipfel des Tsaranoro macht sich lang und bekommt die ersten Sonnen­strahlen des jungen Tages ab. Die Wolken, die sich heimlich nachts über den Pass schleichen wollten, haben sich zwischen den Bergen ver­keilt. Dort sind sie hängen­geblieben. Kiboko wäre gerne noch etwas im Bett hängen­geblieben. Aber das Früh­stück wartet schon.

Das Bild zeigt drei khakifarbene Hauszelte auf Betonplattformen mit strohgedeckten Schutzdach vor hohen Bergen, dessen Spitzen von der Sonne orangerot angestrahlt werden.
Bild 434: Morgenstimmung im Tsara Camp

Tsaranoro

Nach dem Frühstück hat die Sonne auch den Tal­boden er­reicht. Die Reis­felder sind ab­geerntet. Die Wolken hat immer noch niemand von den Felsen los­gekettet. Links vom Tal grüßt der 1600m hohe Le Caméléon. Rechts steht der mächte Tsaranoro Massiv. Der Imarivolanitra ist mit 2658m der zweit­höchste Berg von Madagaskar.

Wanderung

Der Campmanager arbeitet heute als Guide für Kiboko. Wir wandern in das Vallee Tsaranoro. Unser Ziel ist die Wald­fläche unter der Fels­wand vom Tsaranoro. Große Felsen haben sich vom Berg ge­stürzt. Damit an der Absturz­stelle niemand siedelt wurde der Wald zwischen den Felsen zum Heilig­tum de­finiert. Da­durch hat eine kleine Baum­insel in der Region über­lebt.

Das Bild zeigt sonnenbeschienenes Tal. Links ist ein Berg mit einer spitzen Felsspitze im Schatten. Links ist Bergmassiv mit hohen Felswänden. Dazwischen hängen Wolken an einer Passhöhe. Im Talboden sind trockene, abgeerntete Reisfelder.
Bild 435: Tsaranoro mit gleichnamigen Tal

Der kleine Ort Andaonaka liegt dem mächtigen Tsaranoro Massiv zu Füßen. Die Fels­wände sind ein be­liebtes Kletter­paradies. Die Kletter­sportler dürfen den Fels nicht be­schädigen. Haken und Ösen dürfen nicht ver­wendet werden.

Das Bild zeigt einen Berg mit hohen, senkrechten Felswänden. Darunter ist ein Ort aus vereinzelten kleinen Häusern.
Bild 436: Der Wald am Fuße des Berges ist das Ziel der Wanderung

Oh Schreck

Eine schrecklich große Heu­schrecke er­schreckt Kiboko. Sie sonnt sich am Weges­rand. Es ist eine Madagaskar Heu­schrecke. Es ist immer wieder ver­blüffend welche Farb­viel­falt die Natur her­vorbringt. Der Guide läasst Kiboko alle Zeit der Welt um die Heu­schrecke auf den Sensor zu bannen.

Das Bild zeigt eine Heuschrecke mit gelben Körber mit blauen Flecken und blauen Flügeln mit gelben Punkten. Im Nacken sind rote Dornen. Die Heuschrecke sitzt auf einem Zweig. Drumherum sind hellgrüne, zarte Blätter.
Bild 437: Madagassische Heuschrecke

Wir erreichen die Stelle mit dem Fels­sturz. Wir klettern zwischen den Felsen nach oben.

Das Bild zeigt eine Bergspitze aus senkrechten Felsen. Davor liegen graue Felsen im trockenen gelben Gras.
Bild 438: Kleine und große Felsen sind vom Felssturz liegengeblieben

Eidechsen

Auf den Felsen wäremt die Sonne Eidechsen. Zwei Arten lassen sich von Kiboko knipsen.

Das Bild zeigt den vorderen Rumpf einer Eidechse mit oben hellbraunen und unten orangen Kopf. Der Rücken hat dunkle Schuppen mit einen hellen Längsstreifen. Die Eidechse kommt aus einer Felsspalte und sonnt sich auf einen rosagrauen Felsen.
Bild 439: Eidechse beim Sonnenbaden
Das Bild zeigt eine Eidechse die in die Kamera schaut. Sie hat einen braun-schwarz gesprenkelten Rücken und einen hellen Bauch. Sie sonnt sich auf einen schwarz-braun gesprenkelten Felsen.
Bild 440: Hervorragende Tarnung
Das Bild zeigt eine Eidechse auf einen Felsen von derselben Gattung. Die Vorderbeine sind durchgestreckt und der Oberkörper ist vom Felsen abgehoben.
Bild 441: Sonnenbad