Foto-
Kiboko

Namibia

Wüste und wilde Tiere

Namibia Tag 2-1: Fahrt nach Rehoboth

Unser Fahrer und Guide Hein steht mit seinem Boliden bereit. Es ist eine Spezial­anfertigung auf Basis eines Land Rover Defenders. Das Auto hat hinten 6 Sitz­plätze und ein separaten Koffer­raum. Zwei Dach­segmente können ab­genommen werden. Sie erm­öglichen eine freie Sicht ohne Sonnen­dach und ohne störende Streben. Das Auto macht einen sehr soliden Ein­druck. Der Kudu­fänger hat auf einer früheren Reise seine Funktion nach­weisen können. Mächtige Reifen mit dickem Profil schaffen Ver­trauen. Es ist das solideste Fahr­zeug, das Kiboko bisher auf seinen Afrika­reisen kennen­gelernt hat.

Ein grünbeiger Geländewagen mit großen Fenstern und dicken Reifen steht im Sonnenlicht auf einer Wiese aus gelbem Gras.
Bild 20: Das Fahrzeug für die Rundreise

Unsere Reisegruppe ist kurz­fristig noch um einen weiteren Mit­reisenden ge­wachsen. Somit waren sind zu fünft, mit Stefano und Hein zu siebt. Auf dem letzten freien Platz stapeln sich die Foto­ruck­säcke. Das Auto ist damit gut gefüllt. Ein ungutes Gefühl macht sich bei Kiboko bemerk­bar. Sollte es wieder die gleiche drang­volle Enge werden, wie bei den vorher­gehenden Reisen durch Ost­afrika? Eine Spezial­reise für Foto­grafen hat sich Kiboko anders vor­gestellt!

Auf der B1 nach Süden

Der heutige Tag ist als Transfer­etappe nach Sesriem gedacht. Auf der topfeben geteerten B1 kommen wir schnell voran. Gold­gelbes Gras mit sanften Hügeln und schroffen Bergen, grüne Bäume, blauer Himmel mit weißen Schäfchen­wolken rahmen die Straße ein.

Eine geteerte Straße führt schnurgerade durch welliges, goldgelbes Grasland. Im Hintergrund sind Berge. Der Himmel ist mit kleinen weißen Wölkchen dekoriert.
Bild 21: Auf der B1 nach Soleb

Es sieht fast so aus, wie zwischen Texas und New Mexico. Der Links­verkehr ist die größte Unter­scheidung zu den Weiten der USA.

Schnurgerade Straße von der Mittellinie aus fotografiert. Sie geht geradewegs auf eine Hügelkette zu.
Bild 22: Immer geradeaus

Hier stehen goldgelbes Gras und ver­einzelte Bäume so weit das Auge reicht. Typische für Namibia sind auch die Zäune am Straßen­rand. Im zentralen Namibia ist das Land in Privat­besitz. Auf riesigen Flächen wird Vieh­wirt­schaft be­trieben.

Ein verkrüppelter Baum mit wenigen grünen Blättern steht am Straßenrand auf einer goldgelben Wiese. Dahinter verläuft ein Drahtzaun.
Bild 23: Viel Landschaft neben der Straße

Sozialer Wohnungsbau

Es gibt auch sozialen Wohnungs­bau in Namibia. Siedler­weber bauen große Gemein­schafts­nestern. Sie bieten mehr Schutz vor Nest­räubern. Hier brüten hunderte Vögel auf einem Baum. Die Vögel nutzen aber auch Masten von Strom- und Telefon­leitungen. Diese haben dann Licht, bzw. freies Internet.

Auf einem trockenen Baum ist ein runder Strohballen mit über einen Meter Durchmesser.
Bild 24: Gemeinsachaftsunterkunft von Siedlerwebern

Hunderte von kleinen Siedel­webern be­völkern dieses Nest. Es ist ein ständiges Kommen und Gehen bzw. An­fliegen und Ab­fliegen. Einzelne Bewohner lassen sich bereit­willig und unent­geltlich knipsen. Herr Siedler­weber.

Ein kleiner grauer Vogel mit kurzen dicken Schnabel sitzt auf einem Baumstumpf.
Bild 25: Herr Siedlerweber
Ein kleiner grauer Vogel mit kurzen dicken Schnabel sitzt auf dem Boden.
Bild 26: Herr Siedlerweber

Frau Siedler­weber ist hier an der Ein­gangs­tür.

Ein kleiner grauer Vogel sitzt an einer Öffnung auf dem Grasballen.
Bild 27: Frau Siedlerweber an der Eingangstür