Foto-
Kiboko

Namibia

Wüste und wilde Tiere

Namibia Tag 6-1: Swakopmund Namib

Das erste B (Bett) vom BB Central Guest House war gut. Jetzt muss noch das zweite B (Buffet) genossen werden. Es gibt leckere Bröt­chen. Die schmecken wie von zu Hause. Das ist kein Wunder. Sie kommen vom Deutschen Bäcker in Swakop­mund. Kiboko nimmt gleich mal ein Bröt­chen mehr. Oder noch besser gleich alle drei! Wer weiß, wann es wieder Bröt­chen gibt. Die nette Fee vom Buffet wird bestimmt gleich wieder nach­legen. Es wird nicht nach­gelegt. Die Brötchen sind ab­gezählt. Oooops. Jetzt sin die Bröt­chen im Nil­pferd­magen. Für die Lang­schläfer bleibt nur Brot übrig.

Das Auto ist voll

Dann geht es los. Neben unseren Fahrer und Reise­leiter haben wir jetzt mit Matthias einen weiteren Guide an Bord. Er kennt sich hervor­ragend in Palmwag aus. Damit ist der Land­rover bis auf dem letzten Platz gefüllt. Wir hocken zwischen unserem Foto­geraffel wie die Hühner auf der Stange.

Grummelgrummelgrummel

Eine Spezialreise für Foto­grafen mit aus­reichend Platz für das Foto­gerät hat sich Kiboko anders vor­gestellt. Wir machen noch eine Stadt­rund­fahrt durch Swakop­mund.

Stadtrundfahrt

Im Drive-By-Shooting werden noch ein paar typische Standard­auf­nahmen ge­macht. Eine Haupt­straße in Down­town Swakop­mund. Die Stadt ist sehr sauber. Für Afrika wirkt sie steril.

Blick in eine vierspurige Geschäftsstraße mit Linksverkehr.
Bild 163: Geschäftsstraße in Swakopmund

Das Postgebäude von Kaisers Zeiten kommt am Auto­fenster vor­bei.

Ein zweistöckiges Gebäude mit beigen Wänden und grünen Erkern und Giebeln steht an einer Kreuzung.
Bild 164: Die alte Post

Das Alte Amts­gericht folgt wenig später.

Ein gelbes Gebäude mit weiß eingefassten Fenstern steht hinter Palmen.
Bild 165: Das alte Amtsgericht aus Deutscher Kolonialzeit

Im Laufschritt wird durch die Fuß­gänger­zone von Swakop­mund ge­flitzt und alles ab­geblitzt.

Fußgängerzone mit Verbundpflastersteinen und kleinen Geschäften.
Bild 166: Fußgängerzone

Auf dem Weg nach Norden geht die Fahrt an ein Neu­bau­gebiet vor­bei. Hohe Mauern ver­wehren den Blick. Die Mauer­dekoration aus Stachel­draht, Überwachungs­kamera und Selbst­schuß­anlage fehlt noch.

Einstöckige Wohnhäuser hinter hohen Betonmauern.
Bild 167: Einfamilienhäuser hinter Mauern

Salzstraße

Auf der C34 fahren wir nach Norden. Die Straße ist eine Salz­straße. Im Gegen­satz zur Salz­strasse in Nord­deutch­land wird hier kein Salz trans­portiert. Die Strasse wurde aus Salz gemacht. Die ist glatt wie ein Kinder­popo. Wir gleiten wie in einer Sänfte an der Skelett­küste ent­lang.

Zeila

Nach kurzer Zeit steht wieder einen Falsch­parker am Strand. Es ist die Zeila. Sie ist ein aus­gemusterter Fisch­trawler. Unter Aus­nutzung der Abwrack­prämie hat ein Inder das Schiff ge­kauft. Es soll in Indien zu ver­schrottet werden. Dann kriegt der Inder von Angie 2500 EUR Abwrack­prämie und kann sich für 1000 EUR ein neues Tata-Nano-Fisch­fang­boot kaufen. Es lebe die Welt­wirtschafts­krise. Nur die Zeila wollte lieber in Namibia bleiben. Sie hat sich gewehrt. Des­halb hat man die Maschine aus­gebaut und das Schiff ab­geschleppt. Kaum hatte das Gespann die Walvisbay ver­lassen hat die Zeila das Seil ge­kappt. Der Sturm hat es dann an die Küste getrieben. So ist sie den indischen Schneid­brennern ent­gangen. Jetzt sonnt sich die Zeila am Strand.

Ein Fischtrawler in Schräglage mit dunkelblauem Rumpf und weißen Aufbauten in umtosten Wellen.
Bild 168: Die aufgelaufene Zeila. Langzeitbelichtung mit verwischent Wellen.
Hochformataufnahme vom Schiff im Schräglage mit Wellen und Strand im Vordergrund.
Bild 169: Die Zeila ist nah am Strand
Das Schiff liegt schräg am Strand. Auf dem Bild ist das Schiff gerade und der Horizont verläuft diagonal.
Bild 170: Der Horizont steht schief. Das Meer läuft aus.