Foto-
Kiboko

Sambia

Kafue & South Luangwa - Trauerspiel mit Happy End

Tag 7-1: Kafue, Busanga Plains

Mit der ersten Dämmerung ist Kiboko auf Pirsch­fahrt im nörd­lichen Kafue National­park. Der Park hat eine Fläche von ca. 22400km². Das ent­spicht der Fläche von Sachsen-Anhalt. Vom Musanza Camp geht es in die Busanga Plains. Vom Sonnen­aufgang hat Kiboko ca. 400 Auf­nahmen gemacht. Daraus soll eine Film­sequenz für eine Audio­vision ent­stehen.

Busanga Plains

Die Busanga Plains haben eine Fläche von 750km². Sie sind während der Regen­zeit von November bis Mai über­schwemmt. In der Trocken­zeit ist es eine schier end­lose Gras­ebene.

Ein Feldweg führt in geschwungenen Kurven auf eine Ebene aus trockenem Gras.
Bild 6: Busanga Plains am Ende der Trockenzeit

In den Randbereichen der Plains sind kleine Hügel. Diese werden in der Regen­zeit nicht über­flutet. Hier haben sich Bäume, Büsche und Candelabra Euphorbien an­gesiedelt. Im Dickicht der Hügel ver­stecken sich gerne Löwen und Leoparden.

Ein Weg führt in das Bild hinein. Links ist ein HÜgel mit trockenen Büschen und einem trockenem Baum.
Bild 7: Am Rand der Busanga Plains

Wenig Verkehr

Für die Pirsch­fahrten werden im Kafue offene Fahr­zeuge ver­wendet. Auf der Lade­fläche eines Pickups sind zwei oder drei Sitz­reihen mon­tiert. Auch im Kafue dürfen die "Straßen" nicht ver­lassen werden. Das Quer­feld­ein­fahren wird für sel­tene Tiere und über kurze Strecken toleriert. Im nörd­lichen Kafue sind nur sehr wenige Fahr­zeuge unter­wegs. Die Tiere werden auch nicht immer an der gleichen Stelle ge­funden. Somit hält sich die Be­lastung in akzep­tablen Grenzen.

Ein offener, dunkelgrüner Geländewagen kommt auf einem Feldweg auf einer trockenen Grasebene entgegen.
Bild 8: Wenig Verkehr im Kafue

Teepause

Kiboko war dort mit einem Mahindra Bolero Turbo unter­wegs. Das Fahr­zeug ist aus indischer Pro­duktion. Es hat fürchert­lich ge­klappert. Aber es hat die teil­weise katastro­phalen Straßen problem­los bewältigt. Kaum ist man auf Safari, gibt es die nächste Pause. Die Tea-time wird zele­briert.

Eine Touristin steht vor einem kleinen Tischchen und einem beigefarbenen Geländewagen. Der Fahrerguide deckt den Tisch.
Bild 9: Pause statt wilde Tiere

The Son of Big John

Vor einigen Jahren gab es ein großes Löwen­rudel auf den Busanga Plains. Es wurde von einem prächtigen, großen Löwen mit einer schwarzen Mähne an­geführt. Der Löwe hatte den Namen Big John.

Inzwischen gibt es zwei Löwen­rudel in den Busanga Plains. Beide werden jeweils von einem Sohn von Big John geführt. Die beiden Löwen sind eben­falls prächtige Exem­plare.

Im besten Sonnenlicht war der König der Busanga Plains, "The Son of Big John" auf Inspektions­gang durch sein Revier.

Unser Guide John hat das Auto ge­schickt positioniert. Kiboko macht eine Bilder­serie. Als erstes gibt es eine Land­schafts­aufnahme. Denn wir sind auf den Busanga Plains und nicht im Zoo.

Ein stattlicher Löwe mit dunkler Mähne schreitet über eine Ebene und läuft auf die Kamera zu.
Bild 10: Löwenmännchen auf Inspektionsgang

Seine Majestät schreitet vorbei.

Eine auf den Fotografen zulaufender Löwe füllt das Bild gut aus und schaut direkt in die Kamera.
Bild 11: Er kommt näher.

Ein Seitenblick auf die Touris.

Porträt von der Seite eines Löwer. Ein Seitenblick ist auf den Fotografen gerichtet.
Bild 12: Der tut nix, der will nur spielen

Dann kommt er näher. Dabei schaut er Kiboko frontal in die Augen. Ob der Löwe schon die Kalorien von Kiboko zählt? Zur Erinnerung. Kiboko sitzt auf der Lade­fläche eines offenen Gelände­wagens.

D300+TC14+500/4.0, Beschnitten auf 3000x1688.

Porträt der Augen und ein Teil der Nase. Der Löwe schaut mit bernsteinfarbenen Augen direkt in die Kamera.
Bild 13: Der Löwe mustert Kiboko

Beim Anblick von Kiboko läuft dem Löwen schon das Wasser im Mund zu­sammen. Ob es die letzten Bilder sind, die Kiboko macht?

Porträt des Löwen im Hochformat. Das Maul ist leicht geöffnet. Das Fell am Unterkiefer ist nass.
Bild 14: Er sabbert schon. Es wird ernst.

Kiboko wäre seinem Cholesterin­werten nicht för­derlich. Er wendet sich ab. Dann geht er seinen Weg über die die Busanga Plains.