Foto-
Kiboko

Madagaskar

Auf den Spuren der Lemuren

Madagaskar Tag 3-1: Andasibe - Antananarivo

Heute ist Fahrtag. Die Fahrt geht ent­lang der Bahn­strecke von Anda­sibe zurück in die Haupt­stadt Antana­narivo. Dort biegt Kiboko nach Süden ab. Tages­ziel ist die die Stadt Antsirabe. Die Straße ver­läuft in weiten Ab­schnitten in der Nähe der Eisen­bahnl­inie. Kiboko hat dabei immer ein Auge auf die Bahn ge­richtet.

Bahnhof Andasibe

Das stattliche Bahnhofs­gebäude von Anda­sibe wird gerade reno­viert. Es ist eine große Baustelle. Züge sind hier keine zu sehen.

Ein Bahnhofsgbäude aus roten Ziegelsteinen mit markantem Spitzdach steht an einem dreigleisigen Bahnhof und wird gerade renoviert. Eine Zaun aus weißer Plane auf den Hausbahnsteig grenzt die Baustelle ab.
Bild 103: Nix los auf dem Bahnhof von Andasibe

Auf einem Nebengleis am Güter­schuppen steht ein Flach­wagen. Die Ladung ist durch Planen ge­schützt. Ver­mutlich ist ein rollendes Lager für Bau­materialien.

Vor einem Schuppen mit roten Wänden und rotem Blechdach steht ein vierachsiger flacher Güterwagen. Die Wagenladung ist unter grauen Planen versteckt.
Bild 104: Flachwagen am Güterschuppen in Andasibe

Holzkohle

Rund um den Andasibe Nationalpark stehen noch ein paar Bäume. Aber auch die werden bald zu Holz­kohle ver­arbeitet sein. In großen Säcken wartet die Holz­kohle am Straßen­rand auf den Transport in die Haupt­stadt.

An einer Teerstraße stehen auf beiden Seiten Stapel mit weißen Plastiksäcken vor Lehmhütten und Holzhütten. Auf der Straße fährt ein weißer LKW.
Bild 105: Eine Allee aus Holzkohle

Kurz darauf erreichen wir eine weitere Krokodil­farm. Sie ist der foto­grafische Höhe­punkt des Tages und wird Thema der nächsten beiden Bei­träge sein.

Bei der weiteren Fahrt läuft die Bahnstrecke neben der Straße. Mit einer gemein­samen Brücke wird ein kleiner Fluss über­quert. An der Brücke ver­kaufen fliegenden Händler die Speziali­täten der Region.

Eine Teestraße und eine Bahnlinie führen über eine Gitterbrücke mit drei Trägern. Die Eisenbahn ist auf der linken Seite. Vor der Brücke steht ein Verkäufer mit Fisch und ein Verkäufer mit Essen in gelben Plastiktüten. Neben der Brücke ist ein Verkaufsstand mit gelben Melonen.
Bild 106: Straße und Bahn teilen sich eine Brücke.

Manjakandriana

Im Bahnhof von Manjakandriana erspäht Kiboko einen Kessel­wagen­zug. Mit diesen Zügen wird Benzin vom Hafen in die Hauptstadt und das Hinter­land trans­portiert. Damit hat Kiboko besonders viel Glück. Die Bahn­gesell­schaft hat für diese Strecke nur wenige be­triebs­fähige Loko­motiven. Ob ein Gegen­zug kommt? Kann Kiboko den Zug ver­folgen?

Eine rote, vierachsige Diesellok mit breitem Führerhaus steht mit sechs verdreckten Kesselwagen in einem dreigleisigen Bahnhof. Im Hintergrund ist ein weißes, würfelförmiges Bahnhofsgebäude mit roten Fensterläden und Zierstreifen.
Bild 107: Kesselwagenzug in Manjakandriana

Zug und Bahnhof sind ver­weist. Hier tut sich nix. Kiboko hat etwas Zeit sich die Lok etwas genauer an­zusehen. Sie hört auf den Namen BB.0229 und ist vom Type AD12B und hat 1050PS. Die Lok gehört zu einer Serie, die von 1973 bis 1982 von Alsthom ge­baut wurde.

Es tut sich immer noch nix im Bahn­hof. Eric drängt zur Weiter­fahrt.

Eine rote, vierachsige Diesellok steht mit breitem Führerstand voraus in einem Bahnhof.
Bild 108: BB.0229 in Manjakandriana

Bei der weiteren Fahrt ver­läuft die Bahn­strecke neben der Straße. Kiboko guckt sich die Augen nach einem Gegen­zug aus. Aber es kommt kein weiterer Zug.

Eine Teerstraße führt durch einen Ort. Rechts neben der Straße verläuft eine Bahnlinie. Die Bahngleise dienen als Fußweg. Wohnhäuser stehen hinter der Bahnlinie. Auf der linken Straßenseite ist unter anderem ein markantes, zweistöckiges Gebäude, mit roten Wänden, blauen Türen und Fenstern, sowie der Aufschrift Classiko.
Bild 109: Straße und Bahn sind in Manjakandriana dicht zusammen.